Springe direkt zu: Contentbereich, Hauptnavigation, Suche
Sie sind hier:
Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist ein Kernziel grüner Politik.
Um nicht nur die rechtliche, sondern auch die tatsächliche Gleichstellung zwischen Frauen und Männern zu erreichen, setzen wir auf eine Doppelstrategie: Zum einen soll in allen politischen Handlungsfeldern regelmäßig beachtet werden, welche Folgen eine Maßnahme für Frauen bzw. für Männer nach sich zieht. Ziel ist es dabei, bereits im Planungsprozess mögliche Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen rechtzeitig zu verhindern und stattdessen zu mehr Gerechtigkeit beizutragen (Gender Mainstreaming). Zugleich soll eine gezielte Förderung von Frauen und Mädchen zum Ausgleich bestehender Nachteile führen.
Noch immer tragen Frauen die Hauptlast, wenn sie Beruf und Familie vereinbaren wollen. Eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen würde für mehr Teilhabe, mehr wirtschaftliche Dynamik und mehr Stabilität der sozialen Sicherungssysteme sorgen.
Wir setzen uns für eine eigenständige Existenzsicherung jenseits des überholten Familienernährer-Modells ein und lehnen das Ehegatten-Splitting ab. Wir treten konsequent für den Schutz von Frauen vor Gewalt ein und engagieren uns für professionelle Maßnahmen, die für den Schutz von Opfern sexueller, physischer uns psychischer Gewalt unerlässlich sind. Wir wollen, dass Frauen die Hälfte der Macht und die Hälfte der Verantwortung bekommen!
FLAKS richtet sich vor allem an Mütter, erwerbslose Frauen, Alleinerziehende und Geringverdienende in Altona-Nord. Seit 2008 ist FLAKS zusammen mit dem Spielhaus Alsenpark und dem Bürgertreff ein Mehrgenerationehaus, feierlich von der Bundesfamilienministerin ausgezeichnet. Dennoch bestand die Gefahr, dass für die jährlich rund 12.000 NutzerInnen kein qualitativ hochwertiges Angebot mehr gewährleistet werden kann. Auf Initiative der GAL konnten nun endlich die notwendigen zusätzlich Mittel in Höhe von 65.000 € bereit gestellt werden. Zum Antrag
Seit Mai 2007 fördert der Hamburger Senat zwei interkulturelle Gewaltberatungsstellen für Opfer häuslicher Gewalt und Zwangsheirat. Das Angebot richtet sich an Frauen und Männer mit Migrationshintergrund. Die Erfahrungen zeigen, dass insbesondere bei jungen Männern die Akzeptanz bezüglich der Partnerwahl der Frau zu wünschen übrig lässt. Auch die Einbeziehung der Familien ist oft schwierig. Für die dringend notwendige Präventionsarbeit mit Jungen und Vätern fehlen bisher die Mittel. Auf Initiative der GAL werden nun 60.000 € zusätzlich zur Verfügung gestellt. Zum Antrag
Schwarz-Schill hatte den Hahn zugedreht. Auf Initiative der GAL ist das Frauenmusikzentrum nun wieder mit 20.000 € im Jahr in die institutionelle Förderung aufgenommen worden. Mit einer neuen Stelle für eine Geschäftsführerin wird es gelingen, neue Projekte zu entwickeln, die Kommunikation nach innen und außen weiter zu verbessern und die Netzwerkidee für musikaktive Frauen fortzuführen. Wir hoffen, dass bald deutlich mehr als 5% Frauen auf Hamburgs Musikclub-Bühnen zu finden sein werden! Zum Antrag
Die Hamburger Infrastruktur für Existenzgründungen wird um ein wichtiges, passgenaues Element für Frauen erweitert. Die GAL-Fraktion erwartet spürbare Impulse für die Hamburger Wirtschaft, für eine bessere Teilhabe von Frauen am Erwerbsleben und bessere Integration durch eine größere ökonomische Unabhängigkeit - insbesondere von Migrantinnen. Wir wollen mit diesem Modell Vorbild für eine neue Kultur der Selbständigkeit werden. Zum Antrag
Der Ratschlag Prostitution und die Gewerkschaft ver.di luden die Frauenpolitikerinnen der Hamburger Bürgerschaftsfraktionen mit ProjektvertreterInnen zur Diskussion nach St. Georg. Insbesondere die Projekte aus St. Georg, die mit SexarbeiterInnen arbeiten, warten dringend auf den im Koalitionsvertrag angekündigten Runden Tisch sexuelle Dienstleistungen. Nach Verzögerungen ist nun klar: Die Federführung hierfür liegt bei der Behörde für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz. Am 5. März 2009 fand die konstituierende Sitzung statt.

Susanne Hericks
T: 040 / 3 28 73 210
F: 040 / 427910 205
E-Mail
