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Zu den Vorwürfen des Baukonzerns Hochtief gegen die Stadt Hamburg sagte Jens Kerstan, Vorsitzender der GAL-Bürgerschaftsfraktion:
„Ich bewerte den Brief und die Vorwürfe von Hochtief als einen durchsichtigen Versuch, jetzt der Stadt den schwarzen Peter zuzuschieben. Nicht belegte Behauptungen in einem Brief reichen dafür nicht.
Das Unternehmen ist in der Branche dafür bekannt, dass es mit allen Tricks arbeitet, um aus Projekten maximalen Profit auf Kosten der Auftraggeber herauszuschinden. Bauverzögerungen beispielsweise hat das Unternehmen bereits häufig als Druckmittel eingesetzt. Hochtief ist für mich eine bösartige Heuschrecke, und ich sehe keinen Anhaltspunkt, diesem Baukonzern auch nur eine Silbe zu glauben.
Wir werden jetzt alle Angaben sehr genau prüfen und auf jeden geforderten Cent schauen. Hamburg wird sich von Hochtief nicht erpressen lassen.“