Springe direkt zu: Contentbereich, Hauptnavigation, Suche
Sie sind hier:

Der Verkehr in Hamburg wächst. Die Folgen sind für die Stadt und ihre BewohnerInnen in vielerlei Hinsicht belastend. Mit unserer Initiative Entspannt mobil – für eine neue Kultur des Verkehrs wollen wir Mobilität künftig so gestalten, dass die Lebensqualität in der Stadt steigt – entspannter, fairer und gesünder.
Lesen Sie mehr dazu --> Entspannt Mobil
Die Folgen sind für die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner in vielerlei Hinsicht belastend. Wir meinen daher: Hamburg braucht eine neue Kultur des Verkehrs, die mehr Mobilität in der Stadt entspannter, fairer und gesünder gestaltet. Mit konsequentem Lärmschutz, einer Umweltzone und einem City-Maut-System soll der öffentliche Raum wieder erlebbar gemacht werden. Der Verkehr wird entspannter. Mobilität wieder zum Erlebnis. Wir organisieren den Verkehr in Hamburg neu: durch die Nutzung des Konzeptes "Shared Space", sowie die gezielte Förderung des Umsteigens auf das Fahrrad und die Angebote des ÖPNV. Unsere Vision lautet: Nicht nur den Verkehrsfluss, sondern auch die Gestaltung und Qualität des öffentlichen Raums verbessern. Wir wollen Mobilität künftig so gestalten, dass die Lebensqualität in der Stadt steigt.
Hamburg muss eine grüne und lebenswerte Metropole bleiben. Wir setzen auf eine Verkehrs- und Stadtentwicklungspolitik, die die Voraussetzung schafft, Mobilität zu gewährleisten und Verkehr zu minimieren. Vielfältige Mobilitätsbedürfnisse - besonders die der schwächsten Teilnehmenden - sollen aus diesem Grund ins Zentrum der Politik gerückt werden. Verkehrssicherheit spielt daher eine besondere Rolle. Die Zielvorgabe muss lauten: Null Verkehrstote! Hamburg steht im deutschlandweiten Vergleich schlecht da: Im Jahr 2005 sind 43 Menschen ums Leben gekommen, 958 Kinder sind im Hamburger Straßenverkehr verunglückt.
In den dicht bebauten Quartieren Hamburgs, in denen besonders viele Menschen von den negativen Folgen des Autoverkehrs betroffen sind, wollen wir durch Geschwindigkeitsbegrenzungen für weniger Lärm und sinkende Unfallgefahren sorgen. Umweltzone und City-Maut lassen diese Stadtteile aufatmen – zum Vorteil aller! Konsequente Barrierefreiheit heißt in diesem Zusammenhang: Straßen, Gebäude und Verkehrsmittel für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Sehbehinderung zugänglich zu machen. Es bedeutet auch, sich möglichst frei von Hindernissen bewegen zu können. Alle Menschen sollen einen umfassenden Zugang zu und eine uneingeschränkte Nutzung öffentlicher und frei zugänglicher Bereiche haben.
Die Straße ist mehr als der notwendige Platz zum Autofahren. Sie ist Lebens- und Wohnumfeld. Daher erhebt Grüne Verkehrspolitik den Anspruch, dass sich alle Menschen im öffentlichen Raum sicher aufhalten können und ihn als angenehm empfinden. Grüne Verkehrspolitik in Hamburg verfolgt mit diesem Fokus ganz bestimmte Ziele: weniger Unfälle, weniger Lärm, mehr saubere Luft und mehr Platz für ungestörtes urbanes Leben. Innerhalb des Rings 2 mit seiner dichten Bebauung, den kurzen Wegen und dem Mix aus Wohnen und Arbeiten wollen wir auf allen Nebenstraßen Tempo 30. Auf Hauptstraßen wollen wir die neue Grüne Welle bei Tempo 40. Davon würde auch der motorisierte Verkehr profitieren, weil er insgesamt gleichmäßiger fließt und Kreuzungen entlastet werden. Und: Langsamer fahrende Autos führen zu geringeren Unfallzahlen.
Damit der Autoverkehr sich nicht länger selbst blockiert, müssen der Öffentliche Nahverkehr, das Radfahren und das Zufußgehen für die Menschen so attraktiv werden, dass sie das Auto öfter mal stehen lassen. Eine moderne Mobilitätspolitik für Großstädte fördert die Vielfalt an Bewegungsmöglichkeiten unter Einbeziehung aller Verkehrsträger. Ziel ist ein gleichberechtigtes Nebeneinander der einzelnen Verkehrsmittel, denn moderne Mobilität ist vielfältig: Um das jeweils ideale Verkehrsmittel anbieten zu können, werden neue Mobilitätscenter eingerichtet. Information, Mobilitätsberatung und Ticketverkauf sowie Car-Sharing, Fahrradverleih und -werkstätten gehören zu den Angeboten. Für den Anfang sollen Zentren in Altona, Eimsbüttel und am Dammtor in Uni-Nähe entstehen.
Nur Autofahren war gestern: Mobile Stadtmenschen nutzen individuell das jeweils beste Verkehrsmittel. Das wollen wir weiter unterstützen und noch mehr Menschen zum Umsteigen bewegen.
