Hebammenstreik

Hebammen brauchen angemessene Bezahlung


Der Hamburger Hebammenverband hat für den 20. und 21. Oktober einen Streik der freien Hebammen angekündigt. Bestreikt werden alle freiberuflichen Tätigkeiten mit Ausnahme der Geburtshilfe. Die GAL-Fraktion unterstützt die Forderung der Hebammen nach angemessener Bezahlung.

Heidrun Schmitt, Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion für Gesundheits­politik, erklärt: 

„Ich unterstütze die Forderungen der Hebammen nach einer angemessenen Vergütung. Sie leisten eine unverzichtbare Arbeit für junge Hamburger Familien. Die Krankenkassen müssen sich in den Verhandlungen bewegen und den stark gestiegenen Kosten der Hebammen Rechnung tragen.

Insbesondere die Prämien für Haftpflichtversicherungen sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen und bedrohen akut die Existenz der freien Hebammen. Diese Entwicklung müssten die Krankenkassen berücksichtigen, damit junge Mütter und Väter auch in Zukunft kompetente Hilfe erhalten."

Außerdem braucht es eine besser Datenbasis über die Situation der Hebammen. Die derzeitige Studie des Bundes zur Arbeits- und Einkommenssituation ist daher ausdrücklich zu begrüßen. Die Grünen haben auf Bundesebene seit langem eine entsprechende Datenerhebung gefordert.



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