Sparvorgaben für die HAW

Senatspolitik killt Studienplätze


Die Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaft (HAW) befürchtet durch den Sparkurs des Senats massive Einschnitte. HAW-Präsident Michael Stawicki erklärte am Mittwoch auf NDR 90,3, dass ab 2014 eine jährliche Lücke von mehr als 8,6 Mio. Euro drohe. Studiengänge und Studienplätze müssten abgebaut werden. Die GAL-Fraktion fordert vom Senat ein Einlenken.

Dr. Eva Gümbel, wissenschaftspolitische Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion, erklärt:

„Der Senat gewährt nur ein Plus der Zuweisungen von jährlich 0,88 Prozent. Das liegt weit unter Inflationsrate und Lohnsteigerungen und bedeutet eine reale Schrumpfkur für die Hochschulen.

Damit haben die Hochschulen Jahr für Jahr weniger Geld zur Verfügung. Diese Politik des Senats führt zwangsläufig zum Abbau von Studienplätzen und Studiengängen.

Mit Planungssicherheit als fadenscheiniger Begründung will der Senat – wie schon der Uni Hamburg – nun auch der HAW einen Vertrag aufzwingen, der Studienplätze killt.“



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