Ganztägige Bildung und Betreuung an Schulen

GAL fordert bessere Ausstattung


Am Mittwoch hat die Bürgerschaft den GAL- Antrag zur Ganztägigen Bildung und Betreuung an Schulen debattiert. Nach wie vor sind wichtige Details leider unklar. Die GAL hat in ihrem Antrag klare Forderungen für das Gelingen des Ganztagskonzepts vorgelegt.

Dazu erklärt die schulpolitische Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion, Dr. Stefanie von Berg:

„Die SPD hat es bisher versäumt sicherzustellen, dass während der Übergangszeit des Systems eine bedarfsgerechte Versorgung mit Hortplätzen gewährleistet wird. Zudem sind sowohl die Kosten für das Mittagessen als auch die Organisation nach wie vor ungeklärt und sozial so nicht verträglich. Auch die Betreuung der Kinder mit Behinderungen ist bislang nur pauschal geregelt - zu viel schlechteren Bedingungen. Das ist nicht hinnehmbar.“

Die familienpolitische Sprecherin der GAL-Fraktion, Christiane Blömeke, fügt hinzu:

„Der im Kita-Gutschein-System bestehende Personalschlüssel für die Nachmittagsbetreuung von Vorschülerinnen und Vorschüler soll auch an GBS-Standorten gelten, um eine angemessene Betreuung sicher stellen zu können. Andernfalls heißt es für die Eltern: Gleiche Gebühren, halbe Leistung. Außerdem sollten nicht nur Hortträger, sondern auch andere Jugendhilfeträger in die Gestaltung des Ganztagsangebotes einbezogen werden.“

Ein weiterer Punkt des Antrages fordert die Veröffentlichung der Ergebnisse der begleitenden Evaluation der Pilot- und Modellstandorte.



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