Schule
In Hamburg gibt es viele gute Schulen, die zeigen, wie Kinder mit Spaß an der Sache lernen. Damit dies so bleibt und alle Kinder dieser Stadt mit Freude viel lernen, hat die Schulpolitik der GAL in der vergangenen Legislatur wichtige Vorhaben umgesetzt und Prozesse angestoßen. Leider werden sie unter SPD-Senator Rabe nicht fortgeführt: Neue Lernkultur? Individualisierter Unterricht? Individuelle Förderung? Inklusion? Stärkung der Stadtteilschule? Von all dem ist nichts mehr zu hören! Offensichtlich wird Bestehendes nur noch organisiert anstatt Erkenntnisse moderner Pädagogik und Didaktik innerhalb der Schul- und Unterrichtsentwicklung zu realisieren. Senator Rabe hat – charakteristisch für die gesamte Regierung – viel versprochen. Spätestens jetzt wird deutlich: ZU viel versprochen.
Die Abschaffung des Sitzenbleibens war ein nötiger und wichtiger Schritt der vorangegangenen Legislatur. An Stelle des Sitzenbleibens soll die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler treten. Unter SPD-Ägide wird aber nur ein unnötig kostspieliges „Nachhilfe“-Programm aufgelegt, das die eigentlichen Ursachen gar nicht auffangen kann. Individuelle Förderung ist mehr als irgendeine Nachhilfe.
Auch die Umsetzung der UN-Konvention, die jedem Kind mit Behinderung das Recht zuspricht, eine allgemeine Schule zu besuchen, wird - wenn überhaupt - nur halbherzig verfolgt. Der Senat lässt viele Schulen allein mit der großen Aufgabe der Inklusion! Die GAL fordert u. a. Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen, sowie weiteres nötiges therapeutisches Personal an allen Schulen, die das große Ziel der Inklusion umsetzt. Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, die mithilfe des Bildungspaktes finanziert werden, reichen hier nicht aus!
Bis jetzt gibt es keine besondere Stärkung der neuen Schulform Stadtteilschule. Das Gelingen der Stadtteilschule ist aber für die Bildungsgerechtigkeit in Hamburg von zentraler Bedeutung Sie sind es, die in Zukunft herausragende integrative Leistungen eines gerechten Bildungssystems vollbringen müssen. Hier haben ALLE Kinder eine Chance, den höchstmöglichen Abschluss zu machen.
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